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Die kleinsten Fehler können schwere Folgen haben! So langsam fängt die Turniersaison für den Pferdesport wieder an und man ist häufig im Jahr unterwegs. Ob Kurz- oder Langstrecken, beim Transport von einem oder mehreren Pferden gibt es einiges zu beachten. Fotos: Karoline Schöler [ Foto+TV Agentur NTOi.de ] Redaktionelle Fotoanfragen gerne telefonisch an 0171-6888777 oder per Email: cs@ntoi.de 

Nicht jeder darf ein Auto mit Pferdeanhänger fahren. Heutzutage muss man einen Führerschein dazu haben und ein geeignetes Auto. Damit fängt es schon an. Autofahrer mit der Führerscheinklasse B dürfen einen Anhänger ziehen, sofern er nicht das Höchstgewicht von 750 kg überschreitet. Das Gesamtgewicht von Auto und Hänger gemeinsam darf nicht mehr als 3,500 kg. sein. Jedoch bringt ein Pferdeanhänger beladen mit einem Pferd, mehr auf die Wage. Experten raten dazu einen Führerschein der Klasse BE zu absolvieren. Dies gilt seit dem Jahr 2013. Davor konnte man mit einem normalen Führerschein einen Pferdeanhänger ziehen.

 


Heutzutage bekommt man Pferdeanhänger in verschiedenen Formen, Farben, Variationen und Designs. Der Fantasie sind also keine Grenzen gesetzt. Es gibt auch richtige Transportautos oder Transport LKW´s für Pferde. Also preislich ist nach oben alles offen. Aber wichtiger ist die Sicherheit des Pferdes. Wenn man sein Pferd transportieren möchte, das Pferd vorher aber noch nie transportiert worden ist, sollte man frühzeitig mit dem Pferd quasi Ein- und Aussteigen üben, vielleicht auch mal ein paar Kilometer fahren. Das Pferd sollte beim Transport so im Hänger angebunden werden, dass das Pferd sich nicht strangulieren kann und das der Strick nicht zu kurz ist.

Wer seinem Pferd gerne einen Schutz für die Gelenke anlegen möchte, kann dies tun. Das bleibt jedem selbst überlassen. Das Auto sollte vollgetankt sein und für den Transport geeignet sein. Während des Transportes ist es wichtig ein angemessenes Tempo zu fahren. Durch das zuzügliche Gewicht, hat man einen längeren Bremsweg und Kurven sind vorsichtiger auszufahren. Stausituationen sollten umfahren werden. Niemals sollte man auf Rastplätzen anhalten und sein Pferd aus dem Hänger holen.

Pferde sind Flüchter und mit der neuen Umgebung nicht vertraut. Dies hat schon die Folge gehabt, dass Pferde auf die Autobahn gelaufen sind und schwere Unfälle verursacht haben. Gerne kann man bei längeren Fahrten seinen Pferd zwischendurch etwas Wasser anbieten und einen Heusack im Hänger anbinden. Das Zubehör sollte in der vorgefertigten Sattelkammer oder im Auto aufbewahrt werden. Die Hintere Luftklappe sollte, wenn es draußen trocken ist, geöffnet sein, damit immer genügend Sauerstoff im Hänger ist. Beim Abtransport sollte man darauf achten das keiner hinter dem Pferd steht, sondern nur seitlich, um das Pferd langsam und gerade aus dem Hänger zu holen. Dann sollte das es genug Erholung für das Pferd geben.
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06 264 · 07 2 · # 21. August 2017